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| 2026 | ||||||
| August | 09. August | Szenische Lesung | Salzburg | |||
| Ingeborg Bachmann. Wer? | ||||||
| Gedichte, Prosa, Briefe — eine szenische Lesung | ||||||
| Leitung: Claus Peymann, Jutta Ferbers, Hermann Beil | ||||||
| Veranstaltungsort: Landestheater- Salzburg | ||||||
| Salzburger Festspiele 2026 | ||||||
| Juni | 25. Juni | Öffentliche Lesung | Augsburg | |||
| 100. Geburtstag Ingeborg Bachmann – Ein Leben für die Poesie | ||||||
| Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar - Ingeborg Bachmann Eine Wahrheit ist: kaum ein/e Lyriker/in im Land, die/der nicht ein Mal im Schreiben der wohl bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerin des 20. Jahrhunderts begegnet wäre. Ingeborg Bachmann, geboren am 25. Juni 1926. Aus diesem Anlass wollen vier Augsburger Autor/Innen in einer öffentlichen Lesung der Frage nachspüren, inwieweit das Bachmann`sche Werk diese Lyriker/Innen beeinflusst, ihre Sprache verändert und deren poetischen Blick auf die Welt geprägt hat. Jeder Teilnehmende stellt seiner Lesung ein Bachmann-Zitat voran, über das er mit der ö&sterreichischen Dichterin in eine Art poetischen Dialog tritt. Mit eigenen Texten, die die Botschaft des ausgewählten Zitats aufgreifen, weiterentwickeln oder auch in Frage stellen. |
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| Es lesen: Sarah Kiyanrad, Ulrike Schrimpf, Gerald Fiebig, Knut Schaflinger. Moderation: Lutz Kliche |
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| Veranstaltungsort: Buchhandlung am Obstmarkt, Obstmarkt 11 · 86152 Augsburg | ||||||
| 100. Geburtstag Ingeborg Bachmann - ein Leben für die Poesie | ||||||
| 25. Juni | Musikalische Lesung | Potsdam | ||||
| EIN ABEND FÜR INGEBORG BACHMANN Musikalische Lesung zum 100. Geburtstag einer Lichtgestalt |
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| Gedichte und Texte von Ingeborg Bachmann. Kammermusik von Maurice Ravel, Eugène Ysaÿe, Benjamin Britten, Hans Werner Henze und Ernest Bloch |
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| Lesung: Ursina Lardi | ||||||
| Veranstaltungsort: Nikolaisaal/Foyer- Potsdam | ||||||
| Ein Abend für Ingeborg Bachmann | ||||||
| 25. Juni | Lesung und Gespräch | Zürich | ||||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch | ||||||
| Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt. Einfühlsam und mit feinem Gespür erzählt Ingeborg Gleichauf die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe. | ||||||
| Ingeborg Gleichauf spricht über "Ingeborg Bachmann und Max Frisch" | ||||||
| Mai | 21. Mai | Lesung und Gespräch | Freiburg | |||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch | ||||||
| Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt. Einfühlsam und mit feinem Gespür erzählt Ingeborg Gleichauf die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe. | ||||||
| Ingeborg Gleichauf spricht über "Ingeborg Bachmann und Max Frisch" | ||||||
| 12. Mai | Lesung mit Gespräch | Darmstadt | ||||
| „Zwei Menschen sind in mir“. Ingeborg Bachmann – Die Biografie zum 100. Geburtstag. |
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| Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann stellt die Autorin, Dramaturgin und Filmemacherin Andrea Stoll im Gespräch mit der Literaturkritikerin und Feuilletonchefin der FAZ Sandra Kegel ihre neue Ingeborg-Bachmann-Biografie Zwei Menschen sind in mir im Literaturhaus vor. | ||||||
| Lesung: Karin Klein | ||||||
| Veranstaltungsort: Literaturhaus Darmstadt, Vortragssaal | ||||||
| Lesung zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann | ||||||
| April | 26. April | Lesung | Ansbach | |||
| "Diva assoluta" – Hommage à Ingeborg Bachmann. | ||||||
| Ingeborg Bachmann (1926-1973), die große österreichische Dichterin, ist eine Ikone der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts und war schon zu Lebzeiten ein Mythos. Die Zuschreibungen über ihr Leben wechseln zwischen Heiligenlegende, Geniekult und Boulevard. Sie wird als Diva bezeichnet und als Ikone gefeiert. Anlässlich des 100. Geburtstags der bedeutenden Schriftstellerin (geboren am 25. Juni 1926) versuchen wir eine Annäherung. Die Matinee eröffnet die Chance Ingeborg Bachmann neu zu entdecken und die Leuchtkraft ihrer einzigartigen Sprache zu erleben. | ||||||
| Vortrag: Prof. Dr. Gunnar Och — Lesung: Dr. Christoph Grube | ||||||
| Veranstaltungsort: Kunsthaus R3, Reitbahn 3, Ansbach | ||||||
| LeseLust-Matinee | ||||||
| 16. April | Lesung und Gespräch | Stuttgart | ||||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch | ||||||
| Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt. Einfühlsam und mit feinem Gespür erzählt Ingeborg Gleichauf die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe. | ||||||
| Veranstaltungsort: Hospitalhof Stuttgart | ||||||
| Ingeborg Gleichauf spricht über "Ingeborg Bachmann und Max Frisch" | ||||||
| März | 16. März | Lesung und Gespräch | Konstanz | |||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch | ||||||
| Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt. Einfühlsam und mit feinem Gespür erzählt Ingeborg Gleichauf die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe. | ||||||
| Veranstaltungsort: VHS Konstanz | ||||||
| Ingeborg Gleichauf spricht über "Ingeborg Bachmann und Max Frisch" | ||||||
| Januar | 29. Januar | Buchpräsentation | Wien | |||
| Ingeborg Bachmann: "Ein Ort für Zufälle" | ||||||
| 100 Jahre Ingeborg Bachmann | ||||||
| Mit ihrem Berlin-Text "Ein Ort für Zufälle", basierend auf ihrer Dankesrede für den Büchner-Preis 1964, legte Ingeborg Bachmann 1965 einen ihrer "gewagtesten und experimentellsten Texte" vor. (Suhrkamp Verlag) Martina Wörgötter spricht über die von ihr herausgegebene Edition, die die zeitgeschichtlichen und poetologischen Hintergründe erläutert und neu entdeckte Archiv-Materialien dokumentiert. |
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| Lesung: Dörte Lyssewski | ||||||
| Veranstaltungsort: Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien | ||||||
| Martina Wörgötter präsentiert die von ihr herausgegebene Edition von Ein Ort für Zufälle | ||||||
| 2025 | ||||||
| Oktober | 05. Okt. | Lesung | Neuhardenberg | |||
| "Ingeborg Bachmann - Senza casa". Autobiographische Skizzen, Notate und Tagebucheintragungen. |
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| Buchpräsentation mit den Herausgeberinnen Silvia Bengesser und Gabriella Pelloni | ||||||
| Lesung: Sophie Rois | ||||||
| Veranstaltungsort: Schloss Neuhardenberg | ||||||
| Juli | 26. Juli | Lesung | München | |||
| Ingeborg Bachmann – Undine geht | ||||||
| Lesung: Luise Arnold | ||||||
| Veranstaltungsort: Rheingold bar bistro, Bayerische Staatsoper | ||||||
| April | 12. April | Lesung | Basel | |||
| Wir haben es nicht gut gemacht | ||||||
| Briefe von Ingeborg Bachmann und Max Frisch | ||||||
| Im Frühjahr 1958 schreibt Max Frisch der »jungen Dichterin« Ingeborg Bachmann, wie begeistert er von ihrem Hörspiel ist. Es beginnt ein Briefwechsel mit rund 300 Schriftstücken vom Kennenlernen bis lange nach der Trennung eines der bekanntesten Paare der deutschsprachigen Literatur. Nähe und Distanz, Bewunderung und Rivalität, Eifersucht, Fluchtimpulse und Verlustängste, Schriftsteller:in-Existenz und Zweisamkeit – die Themen der autobiographischen Zeugnisse sind intim, zeitlos und Weltliteratur. | ||||||
| Gelesen von Marie Löcker und Jörg Pohl | ||||||
| Veranstaltungsort: Theater Basel (Schweiz) | ||||||
| 2024 | ||||||
| November | 12. Nov. | Buchpräsentation & Lesung | Klagenfurt | |||
| "Ingeborg Bachmann. Senza casa". Autobiographische Skizzen, Notate und Tagebucheintragungen. |
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| Buchpräsentation mit den Herausgeberinnen Silvia Bengesser und Gabriella Pelloni | ||||||
| Lesung: Katharina Schmölzer | ||||||
| Autobiographische Versuche, 'Kriegstagebuch' und bislang unveröffentlichte Selbst- zeugnisse sowie das 'Neapolitanische Tagebuch' aus Bachmanns frühen Zeit als freie Schriftstellerin: Aus diesen Texten, erstmals versammelt im neuen Band der Salzburger Bachmann Edition, lassen sich bisher unbekannte biographische Einblicke gewinnen; stereotype und medial vermittelte Bilder der Autorin werden in Frage gestellt und korrigiert. Sichtbar werden die Schattenseiten eines Vagabundierens zwischen vielen Orten und Sprachen – von der italienischen Wohngemeinschaft mit Hans Werner Henze auf Ischia und in Neapel über Aufenthalte in Wien, Klagenfurt, Paris und Rom bis zu Lesereisen durch Deutschland. Deutlich erkennbar wird die Spannung zwischen der Utopie eines freien Künstlerlebens und der Sorge um das ökonomische Ü,berleben. Die vielen bruchstückhaften Notate und Textsorten spiegeln ein buchstäblich 'verzetteltes' Leben wider, das Wagnis, sich einem ungesicherten Dasein auszusetzen. Aus ihnen spricht die intime Stimme eines Ich, die ebenso spontan und unmittelbar wie auch zögernd, manchmal hart und apodiktisch wirkt und die im Lauf der Jahre zunehmend brüchiger und fragiler wird. In ihrer Poetik der 'Übergängigkeit' von Kunst und Leben eröffnet sich Bachmann einen Experimentier- und Erfahrungsraum für eine Existenz "senza casa". |
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| Veranstaltungsort: Ingeborg Bachmann Haus Klagenfurt | ||||||
| 06. Nov. | Lesung | Berlin | ||||
| "Wir haben es nicht gut gemacht.". Briefwechsel Ingeborg Bachmann - Max Frisch. |
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| Lesung: Constanze Becker und Matthias Brandt | ||||||
| Großes Haus des Berliner Ensembles | ||||||
| Juli | 25. Juli | Lesung | München | |||
| "Senza Casa. Die unbehauste Autorin" | ||||||
| Isolde Schiffermüller & Gabriella Pelloni im Gespräch mit Helmut Böttiger | ||||||
| Lesung: Xenia Tiling | ||||||
| Veranstaltungsort: Literaturhaus München | ||||||
| Juni | 25. Juni | Lesung & Gespräch | München | |||
| "Das erstgeborene Land". Die Dichterin Ingeborg Bachmann | ||||||
| Gespräch: Sirka Elspaß & Irene Fußl-Pidner | ||||||
| Lesung: Leoni Schulz (Münchner Kammerspiele) | ||||||
| Mit »Die gestundete Zeit« erlangte Ingeborg Bachmann (1926–1973) mit erst 27 Jahren Ber¨hmtheit; ein Jahr später hob 'Der Spiegel' die junge Lyrikerin auf das begehrte Titelblatt. Doch die Bachmann war mehr als das »Fräuleinwunder der deutschen Lyrik« (SWR). Die dramatische Kraft ihrer Gedichte, über die Hans Werner Henze sagte, sie hätten etwas »alarmierendes, skandalöses, befremdliches, erschreckendes«, erfasst uns bis heute. Zusammen mit der Lyrikerin Sirka Elspaß ( Jahrgang 1995 // »ich föhne mir meine wimpern« // Suhrkamp) und Irene Fußl-Pidner, Mitherausgeberin der Salzburger Bachmann-Edition (Suhrkamp/Piper), feiern wir Ingeborg Bachmann in ihrer Lyrik – am Abend ihres 98. Geburtstags. Welchen Einfluss hat die Bachmann auf heutige Autorinnen? Die Schauspielerin Leoni Schulz (Münchner Kammerspiele) liest ausgewählte Gedichte. | ||||||
| Veranstaltungsort: Literaturhaus München | ||||||
| Literaturhaus Müchen | ||||||
| April | 29. April | Ein Abend mit Barbara Agnese & Uta Degner | München | |||
| Ingeborg Bachmann »Über Grenzen sprechend« | ||||||
| Gespräch: Barbara Agnese (Universität Montréal) & Uta Degner (Universität Salzburg) | ||||||
| Lesung: Katharina Bach & Katja Amberger | ||||||
| Sie ist eine Ikone der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, die Faszination ihres Werks und ihrer Person sind ungebrochen: Ingeborg Bachmann (1926-1973), die große österreichische Dichterin, wird erstmals in einer umfassenden Ausstellung in München gewürdigt. Zur Eröffnung stellt Herausgeberin Barbara Agnese im Gespräch mit Uta Degner den soeben erschienenen Briefwechsel aus dem Nachlass Ingeborg Bachmanns mit Marie Luise Kaschnitz, Hilde Domin und Nelly Sachs vor (»Über Grenzen sprechend« [Piper/Suhrkamp]. Eindrucksvoll veranschaulicht diese Korrespondenz die Lebensbedingungen, das literarische Schaffen, die Poetik und das politische Engagement schreibender Frauen nach 1945. Die Schauspielerinnen Katharina Bach und Katja Amberger lesen ausgewählte Briefe. | ||||||
| Veranstaltungsort: Literaturhaus München | ||||||
| »Über Grenzen sprechend« - Die Briefwechsel (2023) | ||||||
| Literaturhaus Müchen | ||||||
| 2023 | ||||||
| Dezember | 14. Dez. | Lesung | Bochum | |||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch: "Wir haben es nicht gut gemacht. |
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| Musikalisch-literarische Lesung: Veronika Nickl und Michael Lippold mit Kompositionen von Satie, Nelson-Raney, Liszt und Jolivet, gespielt auf dem Piano von Ludwig Kaiser. |
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| Veranstaltungsort: Kammerspiele des Schauspielhaus Bochum | ||||||
| Oktober | 22. Okt. | Lesung mit Musik | Witten | |||
| "Ihre Gedichte sind schön und traurig" Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze |
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| Mit diesem Abend schließt die Reihe "Erinnern an Ingeborg Bachmann anlässlich ihres Todestages am 17. Oktober 1973". Der Abend widmet sich der Freundschaft zwischen Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann, die sich 1952 beim Treffen der GRUPPE 47 kennenlernten. Alexander Jakobidze-Gitman wird die Texte der Bachmann, gelesen von Blanche Kommerell, über Musik und ihre Briefe auf dem Flügel begleiten. |
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| Veranstaltungsort:Universität Witten/Herdecke, Hauptgebäude Audimax - Witten | ||||||
| Oktober | 17. Okt. | Berliner Künstlerprogramm | Berlin | |||
| Enigma: Reading Ingeborg Bachmann | ||||||
| Ingeborg Bachmann kam im Frühling 1963 als eine der ersten Stipendiat*innen des damals neu eingerichteten Künstlerprogramms nach West-Berlin. Ü,ber ein Jahrzehnt war die Stadt im Griff des Kalten Krieges isoliert worden. Bachmann blieb bis Ende 1965. In dieser Zeit entstanden die späteren Romane der Autorin, damals nur lose Blätter und frühe Entwürfe. Während ihres Besuchs in Berlin wandte sich Bachmann von der Lyrik ab und konzentrierte sich ganz auf Kurzgeschichten, Essays, Hörspiele und ihre Trilogie Todesarten. Trotz ihrer Hinwendung zur Prosa arbeitete sie weiter an der Komposition ihres Gedichts Enigma (1964), das in späteren Gedichtsammlungen erschien. Ingeborg Bachmann perfektionierte Enigma über die Jahre. Die erste Zeile des Gedichts sagt eine totale Katastrophe voraus: Nichts mehr wird kommen. Dennoch bezeugen die vielen Ü,berarbeitungen einen Wunsch nach Fortsetzung. Während sich die Versionen des Gedichts häuften, durchlebt die Autorin Phasen von Optimismus und Niederlagen. Vielleicht spiegeln ihre Versuche Wellen von historischer Gewalt wider, vielleicht um zu sagen, dass unsere Katastrophen nicht nur einmal geschehen. Sie sind wiederkehrend, gegenwärtig und brechen sich. Schließlich fordern Bachmanns Zeilen die Leser*innen auf, einer Hoffnung zu lauschen, die nur in der Musik gefunden werden kann. Um das Leben und das Werk der Autorin anlässlich ihres 50. Todestages zu feiern, versammelt Enigma: Reading Ingeborg Bachmann SchriftstellerInnen und KünstlerInnen, die auf dieses eine Gedicht antworten. |
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| Veranstaltungsort: daadgalerie, Oranienstraße 161, 10969 Berlin | ||||||
| daadgalerie — Lesung — Performance | ||||||
| Juni | 24. Juni | Lesung | Düsseldorf | |||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch: "Wir haben es nicht gut gemacht. | ||||||
| Lesung: Burghart Klaußner und Friederike Wagner | ||||||
| Veranstaltungsort: Düsseldorfer Schauspielhaus - Kleines Haus | ||||||
| 2022 | ||||||
| November | 16. Nov. | Lesung | Berlin | |||
| Ingeborg Bachmann und Max Frisch: "Wir haben es nicht gut gemacht. |
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| Lesung: Constanze Becker und Matthias Brandt Einführung: Thomas Strässle |
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| Veranstaltungsort: Großes Haus des Berliner Ensembles | ||||||
| Briefwechsel Ingeborg Bachmann - Max Frisch: Großartige Lesung am Berliner Ensemble. [Tagesspiegel - Rüdiger Schaper / 17.11.2022] |
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| 2021 | ||||||
| November | 05. Nov. | Buchvorstellung | Wien | |||
| Drei Zwillinge. Ilse Aichingers Briefwechsel mit Ingeborg Bachmann und Helga Michie |
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| Roland Berbig und Irende Fußl präsentierten den von ihnen herausgegebenen Band »halten wird einander feset und halten wir alles fest.«. Ingeborg Bachmann - Ilse Aichinger- G&ünter Eich. Der Briefwechsel. | ||||||
| Veranstaltungsort: Palais Wilczek, Wien [Österreichische Gesellschaft] | ||||||
| Ingeborg Bachmann - Ilse Aichinger- Günter Eich. Der Briefwechsel. | ||||||
| 2020 | ||||||
| September | 23. Sept. | Lesung | Dresden | |||
| Traum und Trauma – Ingeborg Bachmann | ||||||
| Literatur JETZT! mit Sandra Hüller und Jens Harzer | ||||||
| Veranstaltungsort: Zentralwerk - Kunstraum Dresden | ||||||
| Literaturnetz Dresden | ||||||
| 2019 | ||||||
| Januar | 09. Jan. | Lesung & Gespräch | München | |||
| "Schreib alles was wahr ist auf" Ingeborg Bachmann & Hans Magnus Enzensberger. Der Briefwechsel |
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| Buchpräsentation mit den Herausgeberinnen Silvia Bengesser & Gabriella Pelloni | ||||||
| Lesung: Lisa Wagner & Michael Kranz Gespräch: Hubert Lengauer & Iris Radisch (Die Zeit) |
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| Veranstaltungsort: Literaturhaus München | ||||||
| 28. Jan. | Präsentation | Salzburg | ||||
| "Schreib alles was wahr ist auf" Ingeborg Bachmann & Hans Magnus Enzensberger. Der Briefwechsel |
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| Begrüßunge: Rektor Heinrich Schmidinger; Moderation: Manfred Mittermayer | ||||||
| Lesung: Ulrike und Peter Arp Mit: Hubert Lengauer (Hg. des Bandes) & Hans Höller & Irene Fußl (Gesamtherausgeber) |
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| Veranstaltungsort: Literaturarchiv Salzburg | ||||||
| Februar | 28. Februar | Radiogeschichten - ORF.at | Wien | |||
| Enzensberger schreibt an Bachmann. | ||||||
| Es lesen Erika Pluhar und Peter Matic. | ||||||
| Gestaltung: Michaela Monschein | ||||||
| Sendereihe: Radiogeschichten | ||||||
| April | 11. April | Buchvorstellung - Lesung - Gespräch | Berlin | |||
| „schreib alles was wahr ist auf“. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Hans Magnus Enzensberger. |
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| Carola Opitz-Wiemers im Gespräch mit dem Herausgeber Hubert Lengauer. | ||||||
| Lesung: Chris Pichler | ||||||
| Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin | ||||||
| Juni | 28. Juni | Lesung | Klagenfurt | |||
| Ingeborg Bachmann – Hans Magnus Enzensberger: „schreib alles auf was wahr ist“. Der Briefwechsel |
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| Herausgeber Hubert Lengauer stellt im Gespräch mit Doris Moser den Briefwechsel vor. | ||||||
| Lesung: Katrin Ackerl Konstanstin & Erik Rippmann. | ||||||
| Veranstaltungsort: Robert-Musil-Institut Klagenfurt | ||||||
| 2018 | ||||||
| März | 09. März | Buchvorstellung | Bonn | |||
| "Wer war Ingeborg Bachmann?" | ||||||
| Autorin Ina Hartwig stellt ihre Ingeborg Bachmann Biografie vor | ||||||
| Veranstaltungsort: Bonn - Parkbuchhandlung, Bad Godesberg | ||||||
| 2017 | ||||||
| März | 19. März | Lesung | Bonn | |||
| Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag | ||||||
| Hans Höller und Arturo Larcati präsentieren "Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag" | ||||||
| Rezitation: Amalia Altenburg | ||||||
| Veranstaltungsort: Oedmühle in Kasten - ZellL am Moos/Tiefengraben | ||||||
| Dezember | 22. Dez. | Lesung | Hamburg | |||
| Rois liest "Alles" | ||||||
| Die österreichische Schauspielerin widmet sich in den Kammerspielen ihrer Landsfrau | ||||||
| Ingeborg Bachmann (1926–73) ist in diesem Jahr eine vielbeachtete Schriftstellerin. Ein „rundes“ Jahr ist 2017 nicht wirklich, sieht man mal davon ab, dass der Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt seit 40 Jahren verliehen wird. Zwei biografische Bücher zum Thema sind zuletzt erschienen: Ina Hartwigs „Wer war Ingeborg Bachmann? Eine Biografie in Bruchstücken“ und Helmut Böttigers „Wir sagen uns Dunkles: Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan“. Ebenso gut wie in den Studien der Literaturwissenschaftler findet man Ingeborg Bachmann aber in ihren Texten selbst – das ist so selbstverstädlich, man muss es eigentlich nicht mal erwähnen. Einer von Bachmanns erschütterndsten Texten steht nun im Mittelpunkt einer Veranstaltung in den Kammerspielen. „Alles“, erschienen 1961 im Erzählungsband „Das dreißigste Jahr“, in einer Lesung der immer zu Recht gefeierten Schauspielerin Sophie Rois – das verspricht ein intensives Literaturerlebnis zu werden. An dieser Stelle sei, weil es so wohlformuliert ist, eine Einschätzung der „Zeit“ zitiert, die auch die Kammerspiele in ihrer Veranstaltungsankündigung zitieren: „Mit ihrer leicht heiseren Stimme bringt sie die Dinge in jeder Lebens- und Bühnenlage auf den Punkt.“ Thomas Ande | ||||||
| Veranstaltungsort: Kammperspiele Hamburg | ||||||
| 2015 | ||||||
| Oktober | 28. Okt. | Lesung | Basel | |||
| Der Fall Franza | ||||||
| Thomas Sarbacher liest: Ingeborg Bachmann - Der Fall Franza | ||||||
| Veranstaltungsort: Basel - Literaturhaus | ||||||
| 2013 | ||||||
| November | 25. Nov. | Lesung | Frankfurt | |||
| Ingeborg Bachmann: Der dunkle Glanz der Freiheit | ||||||
| Mit Andrea Stoll und Petra Gerster | ||||||
| „Wer heute als junge Frau unabhängig durchs Leben geht, denkt kaum darüber nach, wie schwer das einmal gewesen ist“, schreibt Sandra Kegel in der F.A.Z. Ingeborg Bachmann, die Ikone des frühen Feminismus genauso wie der Gruppe 47, sah sich noch bis in die späten sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in einem Wirrwarr aus Festschreibungen der Geschlechterrollen. Aber sie war auch Götterliebling und Königstochter. Bachmann regt die Fantasie bis heute an. Sie war die Geliebte von Max Frisch, Paul Celan und Hans Werner Henze. Sie war ein dunkel glimmender Popstar oder wäre es zumindest heute: Diva der Dichtkunst, sagte Walser. Andrea Stoll hat sich jahrzehntelang mit dem Werk und Leben Bachmanns befasst. Die Summe dieser Einlassungen lesen wir nun in „Der dunkle Glanz der Freiheit“ (C. Bertelsmann). Im Gespräch mit der Journalistin und TV-Moderatorin Petra Gerster erhalten wir Einblick in die differenzierteste Darstellung, die es über die große Poetin je gab. | ||||||
| Veranstaltungsort: Literaturhaus Frankfurt | ||||||
| 2011 | ||||||
| Juni | 9. Juni | Buchpräsentation | Wien | |||
| Die Radiofamilie | ||||||
| Ingeborg Bachmann: Die Radiofamilie | ||||||
| Helge Slaatto spielt mit Freunden und Studenten der Musikhochschule Detmold, Abteilung Münster, Werke von Hans Werner Henze | ||||||
| Veranstaltungsort: Wien - Literaturhaus | ||||||
| 2010 | ||||||
| November | 21. Nov. | Konzertlesung | Unna | |||
| „Wir sind da, um kreativ zu sein ...“ | ||||||
| zum Briefwechsel Bachmann und Hans Werner Henze | ||||||
| Helge Slaatto spielt mit Freunden und Studenten der Musikhochschule Detmold, Abteilung Münster, Werke von Hans Werner Henze | ||||||
| Veranstaltungsort: Unna-Massimo | ||||||
| April | 18. April | Ein Abend mit Heinz Bachmann | München | |||
| Ingeborg Bachmann – Kriegstagebuch | ||||||
| Einführung: Rachel Salamander | ||||||
| »Das ist der schönste Sommer meines Lebens…. Vom Frieden merkt man nicht viel, sagen alle, aber für mich ist Frieden, Frieden!« Dies notiert die 18jährige Ingeborg Bachmann 1945, unmittelbar nach Kriegsende, in ihr Tagebuch. Man spürt die große Erleichterung über das Ende der Nazi-Herrschaft. Aber der euphorische Ton hat noch einen anderen Grund: Ingeborg Bachmann hat sich in den britischen Besatzungssoldaten Jack Hamesh verliebt, einen Wiener Juden, dem 1938 die Emigration gelang. Zum ersten Mal wird Ingeborg Bachmanns »Kriegstagebuch« von dem Germanisten Hans Höller vollständig aus dem Nachlass herausgegeben. Darin enthalten sind auch sämtliche Briefe von Jack Hamesh an Ingeborg Bachmann. Heinz Bachmann, der Bruder von Ingeborg Bachmann, stellt dieses einzigartige Dokument des Gesprächs zwischen den Kindern der Opfer und Täter vor. |
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| Veranstaltungsort: Literaturhaus München | ||||||
| Februar | 5. Feb. | Lesung und Buchvorstellung | Hamburg | |||
| 20:00 | Ingeborg Bachmann/Paul Celan Herzzeit | |||||
| Briefwechsel | ||||||
| Lesung im Rahmen der "Lessingtage 2010" mit Jens Harzer und Marina Galic | ||||||
| Veranstaltungsort: Thalia-Theater | ||||||
| Information zu dieser Seite: | Zeichenerklärung: |
| © Ricarda Berg, erstellt:
Februar 2001, letzte Änderung:
17.02.2026
http://www.ingeborg-bachmann-forum.de - E-Mail: Ricarda Berg |
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